Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Andrea Werle – Motherfly
Welserstraße 3
87463 Dietmannsried
Deutschland
E-Mail: info@motherfly.de
Website: motherfly.de

§ 1 Geltungsbereich und Anbieterin

 

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für Verträge über Coaching-Programme, Online-Workshops, digitale Inhalte und damit verbundene Leistungen, die zwischen

Andrea Werle – Motherfly, Welserstraße 3, 87463 Dietmannsried, Deutschland

– nachfolgend „Anbieterin“ oder „wir“ – und der jeweiligen Kundin bzw. dem jeweiligen Kunden – nachfolgend „Teilnehmerin“ bzw. „Teilnehmer“– geschlossen werden.

  1. Unsere entgeltlichen Angebote richten sich, soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nicht ausdrücklich anders angegeben, an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
  2. Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende Bedingungen der Teilnehmerin werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt haben.
  3. Für einzelne Programme können ergänzend gesonderte Coaching- oder Teilnahmeverträge geschlossen werden. Für das Programm „Fly Free“ wird ein gesonderter Coachingvertrag geschlossen. Bei Widersprüchen zwischen einem solchen individuellen Coachingvertrag und diesen AGB gehen die Regelungen des Coachingvertrags vor.
  4. Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien haben Vorrang vor diesen AGB.
  5. Maßgeblich ist diejenige Fassung dieser AGB, die bei Abschluss des jeweiligen Vertrags wirksam in den Vertrag einbezogen wurde.

§ 2 Leistungen

  1. Wir bieten insbesondere Coaching-Leistungen im Bereich beruflicher Neuorientierung, persönlicher Entwicklung und Selbstführung an.
  2. Art, Inhalt, Umfang, Dauer, Durchführung und Vergütung der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der bei Vertragsschluss geltenden Leistungsbeschreibung und, soweit vorhanden, dem individuell geschlossenen Coaching- oder Teilnahmevertrag.
  3. Für das Gruppen-Coaching „Fly Free“ ergeben sich insbesondere die Programmlaufzeit, die Anzahl und Dauer der synchronen Live-Termine, die ergänzenden Videoimpulse und Materialien, die persönlichen Check-ins, die Community-Leistungen sowie die Regelungen über eine etwaige Aufzeichnung ausschließlich aus dem gesonderten Coachingvertrag.
  4. Coaching-Leistungen sind Dienstleistungen. Wir schulden die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten persönlichen, beruflichen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen oder sonstigen Erfolg.
  5. Die Teilnehmerin bleibt für ihre Entscheidungen, Handlungen und die Umsetzung der im Coaching gewonnenen Erkenntnisse selbst verantwortlich.
  6. Unsere Coaching-Angebote stellen insbesondere keine medizinische, psychotherapeutische, rechtliche oder steuerliche Beratung oder Behandlung dar und ersetzen eine solche nicht.

§ 3 Kostenlose Angebote

  1. Die Anbieterin kann neben ihren kostenpflichtigen Leistungen auch unentgeltliche Angebote zur Verfügung stellen. Hierzu können insbesondere Online-Workshops, Webinare, Selbsttests, Checks, digitale Inhalte, Informationsmaterialien sowie vergleichbare unentgeltliche Angebote gehören.
  2. Art, Inhalt, Umfang, Dauer und technische Durchführung des jeweiligen kostenlosen Angebots ergeben sich aus der zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme geltenden Angebotsbeschreibung. Die Anbieterin ist berechtigt, kostenlose Angebote jederzeit zu ändern, zu erweitern oder einzustellen, soweit hierdurch keine bereits begründeten vertraglichen Ansprüche beeinträchtigt werden.
  3. Soweit kostenlose Angebote zu bestimmten Terminen durchgeführt werden, insbesondere in Form von Live-Online-Workshops oder Webinaren, besteht kein Anspruch auf Durchführung eines bestimmten Termins, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Die Anbieterin ist berechtigt, Termine aus sachlichem Grund abzusagen oder zu verlegen.
  4. Selbsttests, Checks, Auswertungen und vergleichbare Inhalte dienen ausschließlich der persönlichen Orientierung und Selbstreflexion. Sie stellen insbesondere keine medizinische oder psychologische Diagnostik und keine medizinische, psychotherapeutische, rechtliche oder steuerliche Beratung dar.
  5. Für unentgeltliche Leistungen besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen eines Widerrufsrechts mangels Entgeltlichkeit nicht vorliegen.

§ 4 Vertragsschluss

  1. Die Darstellung unserer Angebote auf unserer Website, auf Verkaufsplattformen oder in sonstigen Medien stellt grundsätzlich noch kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern eine Aufforderung an die Teilnehmerin, ein entsprechendes Angebot abzugeben.
  2. Bei Angeboten mit einem elektronischen Buchungsprozess gibt die Teilnehmerin durch Betätigung des entsprechend gekennzeichneten Bestellbuttons ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrags ab. Der Vertrag kommt durch unsere Annahme zustande.
  3. Die Annahme kann insbesondere durch eine Bestätigung in Textform oder – soweit dies nach dem jeweiligen Buchungsprozess vorgesehen ist – durch Bereitstellung beziehungsweise Freischaltung der gebuchten Leistung erfolgen.
  4. Für „Fly Free“ gelten hinsichtlich des Vertragsschlusses die Regelungen des gesonderten Coachingvertrags. Der Vertrag kommt durch beiderseitige Unterzeichnung des Coachingvertrags zustande.
  5. Soweit dem Vertragsschluss ein unverbindliches Erst-, Kennenlern- oder Perspektivgespräch vorausgeht, begründet dieses für sich genommen noch keinen Anspruch auf Teilnahme an dem jeweiligen Programm.
  6. Der Vertragstext und die bei Vertragsschluss einbezogenen Vertragsunterlagen werden der Teilnehmerin entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung gestellt. 

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Es gelten die bei Vertragsschluss für das jeweilige Angebot ausgewiesenen beziehungsweise individuell vereinbarten Preise.
  2. Gegenüber Verbraucherinnen werden Endpreise einschließlich der jeweils anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen.
  3. Die jeweils zur Verfügung stehenden Zahlungsmöglichkeiten werden im Buchungsprozess beziehungsweise im individuellen Vertrag angegeben.
  4. Die Fälligkeit der Vergütung richtet sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung, Rechnung oder dem individuell geschlossenen Vertrag.
  5. Wird eine Ratenzahlung vereinbart, stellt diese grundsätzlich lediglich eine zeitliche Aufteilung der vereinbarten Gesamtvergütung dar und begründet kein monatlich kündbares Vertragsverhältnis.
  6. Die Voraussetzungen und Folgen eines Zahlungsverzugs sowie einer gegebenenfalls vereinbarten Gesamtfälligkeit richten sich nach dem jeweiligen Coachingvertrag und ergänzend nach den gesetzlichen Vorschriften.
  7. Soweit eine Ratenzahlung zu einem gegenüber der Einmalzahlung erhöhten Gesamtbetrag angeboten wird, bleiben die hierfür geltenden zwingenden gesetzlichen Vorschriften unberührt.
  8. Die technische Zahlungsabwicklung kann über externe Plattformen oder Zahlungsdienstleister erfolgen. Vertragspartnerin für die gebuchte Coaching- oder sonstige Leistung bleibt, soweit im konkreten Angebot nicht ausdrücklich anders angegeben, die Anbieterin.

§ 6 Durchführung und technische Voraussetzungen

  1. Die Durchführung der jeweiligen Leistung richtet sich nach der Leistungsbeschreibung beziehungsweise dem individuell geschlossenen Vertrag.
  2. Online-Live-Termine werden grundsätzlich über Zoom oder einen funktional vergleichbaren Videokonferenzdienst durchgeführt.
  3. Die Teilnehmerin ist dafür verantwortlich, über eine geeignete Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät und die sonstigen auf ihrer Seite erforderlichen technischen Voraussetzungen zu verfügen.
  4. Persönliche Zugangsdaten und Zugangslinks dürfen nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden.
  5. Die Anbieterin kann den eingesetzten technischen Dienst oder die Plattform wechseln, soweit die vereinbarte Leistung dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird und die Änderung für die Teilnehmerin zumutbar ist.

§ 7 Termine, Terminverlegungen und Verhinderung

  1. Termine für Live-Leistungen werden entsprechend der jeweiligen Leistungsbeschreibung beziehungsweise dem individuellen Vertrag bekannt gegeben oder vereinbart.
  2. Die Anbieterin ist berechtigt, einzelne Termine aus einem wichtigen oder sachlich nachvollziehbaren Grund zu verlegen. Hierzu gehören insbesondere Krankheit, Unfall, familiäre Notfälle, unvorhergesehene Betreuungsnotwendigkeiten oder erhebliche technische Störungen.
  3. Die Teilnehmerinnen werden über eine erforderliche Terminverlegung so früh wie möglich informiert. Die Anbieterin bietet innerhalb eines angemessenen Zeitraums einen Ersatztermin an.
  4. Eine solche Terminverlegung begründet grundsätzlich keinen Anspruch auf Minderung oder Vertragsbeendigung, sofern ein zumutbarer Ersatztermin angeboten wird und der vereinbarte Gesamtumfang der Leistung erhalten bleibt. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
  5. Ist eine Teilnehmerin aus Gründen, die in ihrer persönlichen Sphäre liegen, an der Wahrnehmung eines ordnungsgemäß angebotenen Gruppen- oder Live-Termins gehindert, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf einen individuellen Ersatztermin, eine Wiederholung des Gruppentermins oder eine anteilige Erstattung. Abweichende Regelungen im jeweiligen Coachingvertrag bleiben unberührt.
  6. Für individuelle 1:1-Termine sowie für Aufzeichnungen und etwaige Nachholmöglichkeiten gelten vorrangig die Regelungen des jeweiligen Coachingvertrags.

§ 8 Vertraulichkeit und Verhalten in Gruppen

  1. Unsere Gruppen-Coachings sollen einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen bieten.
  2. Die Teilnehmerin verpflichtet sich, persönliche und vertrauliche Informationen, die ihr im Rahmen eines Gruppenprogramms über andere Teilnehmerinnen bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht ohne Zustimmung der betroffenen Person an Dritte weiterzugeben oder zu veröffentlichen.
  3. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt auch nach Beendigung des jeweiligen Programms fort, soweit die betreffenden Informationen ihrer Natur nach vertraulich sind.
  4. Soweit im jeweiligen Coachingvertrag vereinbart, können die Vertraulichkeitsverpflichtungen ausdrücklich auch zugunsten der übrigen Teilnehmerinnen bestehen.
  5. Teilnehmerinnen verpflichten sich zu einem respektvollen Umgang miteinander. Beleidigungen, Bedrohungen, diskriminierendes oder sonstiges erheblich störendes Verhalten sowie erhebliche Eingriffe in die Rechte anderer Teilnehmerinnen sind nicht gestattet.
  6. Bei einer erheblichen Vertragsverletzung kann die Anbieterin die Teilnehmerin abmahnen und sie auffordern, das vertragswidrige Verhalten unverzüglich einzustellen.
  7. Bei einer besonders schwerwiegenden Vertragsverletzung oder bei Fortsetzung des vertragswidrigen Verhaltens trotz Abmahnung kann die Anbieterin die Teilnehmerin von einzelnen Gruppenbereichen oder – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – vom weiteren Programm ausschließen beziehungsweise den Vertrag aus wichtigem Grund beenden.
  8. Die Vergütungsfolgen einer wirksamen vorzeitigen Vertragsbeendigung richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Ein pauschaler Anspruch auf die gesamte noch ausstehende Vergütung allein aufgrund eines Ausschlusses wird nicht vereinbart.

§ 9 Verbot von Aufzeichnungen durch Teilnehmerinnen

  1. Teilnehmerinnen ist es untersagt, Live-Termine, 1:1-Gespräche oder Beiträge anderer Teilnehmerinnen ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung sämtlicher betroffener Personen ganz oder teilweise als Bild-, Ton-, Video- oder Bildschirmaufnahme aufzuzeichnen.
  2. Das Verbot umfasst insbesondere Aufzeichnungen mittels Smartphones, externen Aufnahmegeräten, Bildschirmaufnahmeprogrammen oder vergleichbaren technischen Mitteln.
  3. Die Weitergabe oder Veröffentlichung unberechtigt angefertigter Aufzeichnungen ist ebenfalls untersagt.
  4. Für Aufzeichnungen, die durch die Anbieterin selbst erstellt und einer Teilnehmerin gegebenenfalls zeitlich begrenzt zur Verfügung gestellt werden, gelten die Bestimmungen des jeweiligen Coachingvertrags und der Datenschutzerklärung.

§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte

  1. Die von der Anbieterin bereitgestellten Videos, Texte, Workbooks, Präsentationen, Vorlagen und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte geschützt, soweit die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Rechte verbleiben bei der Anbieterin beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern.
  2. Soweit nichts anderes vereinbart wird, erhält die Teilnehmerin ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Materialien für eigene persönliche Zwecke im Zusammenhang mit dem gebuchten Angebot zu nutzen.
  3. Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung oder kommerzielle Verwertung ist ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
  4. Soweit Materialien ausdrücklich zum Download zur Verfügung gestellt werden, dürfen diese von der Teilnehmerin auch nach Beendigung des Programms für eigene persönliche Zwecke aufbewahrt und genutzt werden, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.

§ 11 Verfügbarkeit und technische Störungen

  1. Die Anbieterin bemüht sich um eine möglichst störungsfreie Verfügbarkeit der von ihr eingesetzten technischen Systeme und Plattformen. Eine jederzeitige und vollständig unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird jedoch nicht geschuldet.
  2. Vorübergehende, nur unerhebliche Beeinträchtigungen der Verfügbarkeit begründen keine Ansprüche der Teilnehmerin.
  3. Wird eine wesentliche vereinbarte Leistung aufgrund einer von der Anbieterin zu vertretenden erheblichen technischen Störung nicht oder nicht vollständig erbracht, wird die Anbieterin die Leistung nachholen, einen Ersatztermin anbieten oder eine andere angemessene Möglichkeit zur vertragsgemäßen Leistungserbringung bereitstellen.
  4. Bei erheblichen oder länger andauernden Beeinträchtigungen bleiben die gesetzlichen Rechte der Teilnehmerin unberührt.

§ 12 Laufzeit und Kündigung

  1. Die Laufzeit eines zeitlich begrenzten Angebots ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung beziehungsweise dem individuell geschlossenen Coachingvertrag.
  2. Ein für eine bestimmte Laufzeit geschlossener Vertrag endet grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, ohne dass es einer ordentlichen Kündigung bedarf.
  3. Soweit gesetzlich zulässig, ist die ordentliche Kündigung eines für eine bestimmte Laufzeit geschlossenen Vertrags während dieser Laufzeit ausgeschlossen.
  4. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
  5. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Vertragsteil unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls und der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertrags bis zum vereinbarten Ende nicht zugemutet werden kann.
  6. Beruht der wichtige Grund auf einer behebbaren Vertragsverletzung, ist grundsätzlich zunächst eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen oder eine Abmahnung auszusprechen, soweit dies gesetzlich erforderlich und nicht ausnahmsweise entbehrlich ist.
  7. Zwingende gesetzliche Kündigungsrechte, insbesondere ein im konkreten Einzelfall bestehendes Kündigungsrecht nach § 627 BGB, bleiben unberührt.
  8. Im Falle einer wirksamen vorzeitigen Beendigung des Vertrags richten sich die Vergütungsfolgen nach den gesetzlichen Vorschriften.
  9. Kündigungen sind mindestens in Textform, beispielsweise per E-Mail, zu erklären.

§ 13 Haftung

  1. Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin nur auf Ersatz des vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schadens. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmerin regelmäßig vertrauen darf.
  3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
  4. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleiben unberührt.
  5. Die Teilnehmerin bleibt für ihre persönlichen, beruflichen und wirtschaftlichen Entscheidungen und deren Umsetzung selbst verantwortlich. Die Haftung der Anbieterin für eine schuldhafte Verletzung eigener vertraglicher Pflichten wird hierdurch nicht eingeschränkt.

§ 14 Datenschutz

  1. Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
  2. Nähere Informationen über Art, Umfang, Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung sowie über die Rechte betroffener Personen ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung der Anbieterin.

§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher

  1. Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu.
  2. Über Bestehen, Frist, Voraussetzungen und Folgen des Widerrufsrechts wird die Teilnehmerin vor beziehungsweise bei Vertragsschluss entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gesondert informiert.
  3. Soweit für ein konkretes Angebot eine gesetzlich vorgeschriebene elektronische Widerrufsfunktion bereitzustellen ist, wird diese über die hierfür vorgesehene Online-Benutzeroberfläche leicht zugänglich zur Verfügung gestellt.
  4. Für das Programm „Fly Free“ erhält die Teilnehmerin eine gesonderte Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular zusammen mit dem Coachingvertrag.
  5. Soll mit einer Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmerin bereits während der Widerrufsfrist begonnen werden, gelten hinsichtlich eines etwaigen Wertersatzes und des Erlöschens des Widerrufsrechts die gesetzlichen Vorschriften. Die hierfür erforderlichen Erklärungen werden, soweit erforderlich, gesondert eingeholt.

§ 16 Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.

§ 17 Rechtswahl und Schlussbestimmungen

  1. Für das Vertragsverhältnis gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz nicht entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
  2. Individuelle Vereinbarungen der Parteien haben Vorrang vor diesen AGB.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026